Homeoffice in Zeiten von Corona

Aktualisiert: 11. Apr. 2020

Hallo ihr Lieben,

wie viele von euch bin ich von den Folgen oder eher den Maßnahmen bzgl. einer Corona-Eindämmung betroffen. Einige der für mich gravierendsten Änderungen sind:


  • Ich arbeite ab heute weitestgehend nur noch in Homeoffice.

  • Die Universität hat alle Veranstaltungen und Prüfungen bis zum 19. April 2020 abgesagt.

  • Wir mussten leider vorübergehend das Rettungshunde-Training aussetzen.


Gestern kam für uns zunächst die Meldung, dass bis heute eine neue Arbeitsregelung in Kraft treten wird und wir deshalb heute erstmal in Homeoffice arbeiten sollten. Das alles hatte sich bereits in den letzten Wochen immer mehr abgezeichnet. Für viele Kollegen und mich war die Ausrufung dieser neuen Regelung (im Großen und Ganzen Homeoffice für den größten Teil der Firma mit wenigen Ausnahmen) keine wirklich große Überraschung. Und trotzdem wird es uns alle in den kommenden Wochen vor einige Herausforderungen stellen- bei soviel bin ich mir sicher.


Ich möchte gerne mit euch diese neuen Erfahrungen teilen und werde euch mindestens 1x täglich von meinem neuen Alltag berichten. Heute werde ich von meinem 1. Arbeitstag im dauerhaften Homeoffice berichten.


Laptop, Stift, Homeoffice, Arbeiten, Lernen

Wie habe ich meinen ersten Arbeitstag im Homeoffice erlebt?

Heute hat die ganze Firma sich erstmal auf die neue Lage einstellen müssen. Produktive Arbeit war also noch nicht wirklich möglich. Von zu wenig Lizenzen für Online-Meetings bis zu technischen Problemen bei den selbigen war alles dabei.

Deswegen wurden in unserer Gruppe zunächst aktuelle Aufgaben priorisiert und geprüft, in wie weit diese trotz Homeoffice umsetzbar sind.


Mein Aufgabenbereich ist auch sehr gut von zuhause aus zu regeln. In einem kleinem 3-Mann-Team werden wir ab morgen wichtige Themen (jeder für sich) von zuhause abarbeiten. Die beiden Kollegen sind noch recht neu in dem Thema, deshalb müssen zunächst noch einige organisatorische Hürden gemeistert werden (Freigaben von Rechten, Installation der notwendigen Software, elementare Einarbeit in die Software usw.). Ich bin gespannt in wie weit uns Homeoffice da im Weg steht- digitale Freigaben gehörten bisher bei uns noch nicht zum Alltag.


Wir haben innerhalb des Teams für diese Woche 1-2x täglich Online-Meetings einberaumt, um Aufgaben sinnvoll zu verteilen. Irgendwie freue ich mich doch auf diese neue Herausforderung, da keiner von uns mit einem dauerhaften Homeoffice vertraut ist.

Ich habe schon überlegt, ob es Sinn machen würde uns nach SCRUM zu organisieren. Evtl. lese ich mich die Tage dazu mal ein oder befrage meinen Mann. Entsprechend dieses Entwicklungsprozess habe ich bisher noch nie gearbeitet. Ein sehr kurzweiliger Abteilungsleiter wollte das für die Steuergeräteentwicklung vor ein paar Jahren nutzen. Da dieser Vorgesetzte aber nach sehr kurzer Zeit wieder gegangen ist, haben wir das nie wirklich umgesetzt. Was hängen geblieben ist, sind nur die Kanban-Boards (s. Foto).

Diese habe ich auch im privaten Bereich und für die Uni schon einige Male eingesetzt. Meine Kanbans sind aber zum größten Teil einfach A3-Plakate mit Post-it's, auf denen die Aufgaben stehen.

Kanban-Board, Tafel, To Do, In Progress, Done

Ich bin gespannt auf die kommenden Tage und voraussichtlich sogar Wochen. Bisher sehe ich der neuen Situation im Großen und Ganzen positiv gegenüber. Aus Krisen entwickeln sich auch immer neue Chancen für Veränderungen und zu keinem anderen Zeitpunkt sind die Menschen so offen, sich den neuen Situationen anzupassen.


Wir werden sehen, wo uns das hinführt...

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