Rückblick der ersten 2 Arbeitswochen im Corona Homeoffice


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Arbeitsplatz im Corona Homeoffce

Die ersten zwei Wochen des gemeinsamen Homeoffice neigen sich dem Ende zu. Es gibt viel Positives, aber natürlich auch Negatives zu berichten.

Zunächst war es eine gute Idee, meine Arbeitszeit vorerst wieder ein wenig zu reduzieren (ich arbeite während der Klausurenphase fast gar nicht und dafür in den Semesterferien immer deutlich mehr). Die längere Arbeitszeit hätte ich aber so erstmal gar nicht weiter hinbekommen. Zum Glück bin ich dabei einigermaßen selbstbestimmt.

Durch den Zeitgewinn bekomme ich auch immer mehr Rythmus in den Alltag. Nur das Aufstehen fällt mir noch schwer, da ich nicht gut vor 23 Uhr einschlafen kann. Zusätzlich merke ich, dass durch die höhere Belastung (auch durch die allgemeine Vor-Corona-StreetScooter-Lage) einen deutlich erhöhten Schlafbedarf habe. Das passt natürlich nicht gut zusammen. Der ewige Kreislauf, aber auch das wird sich bessern.


Die erste Lerneinheit morgens vor der Arbeit ist deswegen aber noch immer sehr schwer einzuhalten. Nachmittags bzw. abends fällt mir (erstaunlicherweise) das Lernen momentan leichter, obwohl das gar nicht meine Zeit für gute Konzentration ist. Ich muss mir auch noch über den ein oder andern Frust aus dem letzten Semester wegen nichtbestandener Prüfungen hinweg helfen. Aber auch solche Phasen gehören dazu und ich weiß, dass das bald wieder vorbei ist. Aktiv versuche ich momentan, eher "nette" Übungen und Themen zu behandeln. Um die Frustphase nicht auch noch zu verlänger...












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Mit der Bewegung während des Corona-Homeoffice klappt es zum Glück ganz gut. Ich mache mir während des Arbeiten regelmäßig Tee, lüfte durch, gehe mittags mit den Hunden usw. . Zwischendurch lasse ich mich sogar zum Joggen hinreißen (zugegeben - noch sehr sehr selten). Da arbeite ich dran. Bei Garmin Connect habe ich mir jetzt einen Sportcoach eingerichtet mit einem 18-wöchigen Sportprogramm. Wie das wohl klappen wird?


Auch das gemeinsame Kochen mit meinem Mann macht wirklich viel Spaß. Wir testen ständig neue Gerichte aus. Ich habe sogar das Backen für mich gefunden, obwohl das nie mein Ding war. Ich hoffe, wir kommen dann nicht doch beide mit 5kg mehr aus der Corona-Zeit.


Am Sonntag jeder Woche setzen wir uns zusammen und sammeln die Fixtermine für die nächste Woche und planen grob den Alltag . Dafür haben wir uns gegenseitig unsere Office-Kalender freigegeben. Das war ein Riesenspaß, da Microsoft im Businessbereich gefühlt tausendmal besser funktioniert. Nach viel Hin und Her können wir nun mit massiver Zeitverzögerung unsere Kalender sehen. Da wird dann auch alles eingetragen unter Anderem das Aufstehen/ zu Bett gehen, die Lern- und Arbeitszeiten, Spaziergänge, gemeinsame Zeit usw. .

Trotzdem ist das ganze im Alltag nur als Grundgerüst zu sehen. Uns war auch direkt klar , dass das nun mal unregelmäßig über den Haufen geworden und neu geplant wird. Wenn z.B. wie in dieser Woche plötzlich Tierarzt oder Autowerkstatt auf dem Plan stehen oder einer von uns krank wird. Dann muss man eben flexibel sein. Zum Glück geht das im Homeoffice ganz gut.

Momentan erweißt sich die Kombination mit meinem Daily Planner, in dem ich meine ToDos für Uni, Arbeit, Haushalt usw. aufschreibe noch schwierig. Viele Aufgaben sind auch Termine (z.B. Auto wegbringen) und anders herum. Dadurch bin ich mir manchmal noch nicht im Klaren, was ich wo eintrage. Aber das wird die Praxis ergeben.

Man muss sich momentan auch sehr disziplinieren, um neu aufkommende Termine gleich einzutragen und je nach Wichtigkeit und Dringlichkeit mit dem Partner zu besprechen.

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Beispielhafte Tagesplanung im Corona Homeoffice

Als Fazit dieser Wochen ziehe ich für mich: Selbstdisziplin ist das A und O.

Trotzdem muss ich fair mit mir sein. Wie vermutlich jeder von uns erlebem wir alle gerade Situationen, die extrem fremdgesteuert sind. Das kann Angst machen, verunsichern und man braucht mehr Zeit für sich oder mit den Liebsten.

Ich versuche also einen guten Mittelweg zwischen absoluter Faulheit und Versessenheit auf Kontrolle und Produktivität zu fahren.


In meinem nächsten Blog könnt ihr euch auf diverse Ideen freuen, wie man den Alltag während der Corona Phase mit Kontaktsperre und allem was dazu gehört besser bewältigen kann.

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